5 Things // Was mir im Oktober gute Laune macht

Der Sommer ist nun endgültig vorbei- kein Grund, Trübsal zu blasen! Ist der Oktober doch vollgepackt mit wunderbaren Dingen: ein Wiedersehen mit dem genialsten Britpop-Rüpel der 90erein Hauch Paris in Buchform, ein wunderbarer Kinofilm und und und!

1. Das neue Album von Liam Gallagher

Als Leadsänger der legendären Britpop-Band Oasis lieferte der gute Liam in den 90ern gemeinsam mit Bruder Noel Lieder, die zu Hymnen wurden (Wonderwall! Don´t look back in anger!) und Skandal-Schlagzeilen am laufenden Band. Musikalisch ein match made in heaven, war das zwischenmenschliche Verhältnis der Gebrüder Gallagher stets von Spannungen geprägt– was regelmäßig in Gepöbel und Prügeleien gipfelte. Dann plötzlich der große Knall: Oasis trennte sich 2009 nach einem eskalierten Streit während des Rock en Seine Festivals in Paris- es war die Britpop Supernova. Noel machte sich daraufhin mit Noel Gallagher’s high flying birds selbstständig, der Rest machte unter dem Namen Beady Eye weiter Musik. 2014 war auch damit Schluss und um Liam Gallagher wurde es ruhig- von Twitter-Scharmützeln mit seinem Lieblingsbruder und ein bisschen Renunion-Gerüchte schüren abgesehen. Anfang des Jahres war dann erstmals die Rede von einem Soloalbum und ein kollektives, erwartungsfreudiges Raunen ging durch die Musikwelt. Nach langem Warten ist es endlich so weit: am 6. Oktober kommt „As you were“, das ERSTE Solo-Baby von Liam Gallagher, in die Läden. Und die Euphorie ist schon seit Monaten riesig!!

Auch ich bin furchtbar gespannt, was Liam gezaubert hat!! „Wall of glass“, die erste Single, hat mich auf jeden Fall schonmal überzeugt: schrammelnde Gitarren, ein Ohrwurm-Refrain und die unverkennbar nölige Gallagher’sche Stimme- der Stoff, aus dem einige meiner liebsten Britpop-Kracher gemacht sind. Verdammt, er hat mir gefehlt! Und Liam? Dem fehlt ausgerechnet sein Bruder! Im Interview mit dem Spiegel gab er zu Protokoll, dass er lieber hier sitzen, und über ein Oasis-Album reden würde. Darf man in Zukunft also auf eine Wiederveinigung hoffen? Man wird sehen. Die dringlichere Frage ist: WANN KOMMT LIAM GALLAGHER AUF DEUTSCHLAND-TOUR?

 

2. À Paris von Jeanne Damas + Lauren Bastide

Our baby is coming out soon 📕Stay tuned @aparisavecamour #aparisavecamour

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Keine Frage: Jeanne Damas hat dieses je ne sais quoi. Das französische IT-Girl ist Stilikone, Unternehmerin (ihr Label Rouje macht die wunderschönsten lässig-Kleider) und jetzt auch: Autorin. Zusammen mit der französischen Journalistin und Feministin Lauren Bastide bringt sie am 11.Oktober das Buch „À Paris“ heraus. Wer darin einen weiteren Versuch vermutet, den Stil und das savoir vivre der sagenumwobenen parisienne zu dechiffrieren, liegt grundfalsch. Danach gefragt, antwortete Jeanne Damas, dass es ebenso viele parisiennes wie Frauen in Paris gibt- und portraitiert in ihrem Buch 20 von ihnen. Das Spektrum reicht vom Teen-Girl bis zur reifen Dame und sie alle nehmen den Leser mit in ihr Viertel, ihre Wohnung, ihr Leben in Paris. Gespickt ist all das mit Fotos von Jeanne Damas, Listen mit Restaurants, Bäckereien, Läden…vorerst gibt es das Buch nur auf Französisch- eine gute Gelegenhiet also, unsere Sprachkenntnisse ein wenig aufzupolieren.

 

3. Mantelwetter

Der Sommer war eher ein Sommerchen und hat sich vom Acker gemacht, ehe er richtig da war. Egal, Haken dran! Jetzt kommt der Herbst, und mit ihm: Mäntel. Diese Saison ist trendmäßig wirklich für jeden was dabei: rot, Karo, olivgrün. Ebenfalls wieder am Start und überhaupt völlig zeitlos: der camel coat. Er ist eins jener magischen Teile, mit denen man einfach immer gut angezogen ist und die jede Frau im Schrank haben sollte. Meinen persönlichen camel-coat habe ich letztes Jahr gefunden, ansonsten würde ich mich mit Begeisterung auf diesen hier stürzen: der Yaël-Coat von Myrka Studios. Das schnuckelige kleine Fair Fashion-Label wurde erst dieses Jahr mithilfe von crowdfunding gegründet und hat Ende August seine erste capsule-collection gelauncht. Hier entlang geht es zum Onlineshop!

 

4. Kürbisse

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Ich muss gestehen: Kürbisse habe ich jahrelang kulinarisch vernachlässigt. Nahezu erschreckend lange waren sie für mich vorderrangig das, woraus die gute Fee bei Aschenputtel die Kutsche gezaubert hat- dass man aus den guten Dingern auch ganz deliziöses Essen zaubern kann, war mir lange nicht klar. Dann aß ich auf einer Party Kürbiskuchen- klingt nach Harry Potter, schmeckt aber verdammt lecker! Fortan war ich angefixt und probierte munter herum- mittlerweile gehören Kürbisrezepte bei mir zum festen Repertoire. Dementsprechend freudig erwarte ich die alljährliche Kürbissaison- ihr dürft gespannt sein, denn meine Lieblingsrezepte werde ich hier mit euch teilen.

 

5. Maudie

Im Oktober kommt so einiges ins Kino: Blockbuster wie Thor oder Blade Runner, Grusel-Thriller wie Jigsaw oder der Schneemann. Jedoch: all das lockt mich nicht hinterm Ofen hervor. Wofür sich mein Herz jedoch umgehend erwärmte, war der entzückende Film Maudie mit Ethan Hawke (before sunrise) und Sally Hawkins (happy go lucky). Die Story: Maud, die seit ihrer Kindheit an rheumatischer Athritis leidet, muss nach dem Tod ihrer Tante aus deren Haus ausziehen. Die körperlich eingeschränkte Frau gerät an den bärbeißigen Fischhändler Everett, für den sie als Haushälterin arbeitet. Everett, verbittert und vereinsamt, behandelt sie unwirsch-doch Maud bleibt bei ihm. Die vielen Stunden, die sie allein im Haus verbringt, vertreibt sie sich mit Malen- Wände, Möbel und die Holztafeln, die Everett von der Arbeit mitbringt, sind bald voll von Mauds liebevoll-naiven Motiven. Als plötzlich die New Yorkerin Sandra vor der Tür steht und eines von Mauds Bildern kauft, wird diese schlagartig in der New Yorker Kunstszene bekannt- will sie dennoch weiter bei Everett bleiben, der sich ihr vorsichtig angenähert hat? Kritiker sind hin und weg von dem Film, bezeichneten die Leistungen der beiden Hauptdarsteller als oscarreif. Maudie läuft ab 26.10. hier im Kino- ich sehe ihn mir auf jeden Fall an!

 

 

 

 

 

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